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  • Aktuelles vom Biobahnhof

    Die Sanierung eines ruinösen Denkmals braucht Phantasie, Geduld und viel Pragmatismus, hält sowohl Freud als auch Leid parat. Hier einige Einblicke in das laufende Geschehen.

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  • Frühling 2021: Alles neu macht …

    Schön, wie diszipliniert im Biobahnhof Masken getragen im Durchgang auf freie Einkaufswagen gewartet wird!  Seit ein paar Wochen steht der Bahnhofsvorsteher von 1910 zusammen mti seinem Assistenten vor dem Bahnhof und freut sich auf Kinder mit Durchblick! Die beiden sind stark vergrößert aus dem Gruppenbild der ganzen Bahnhofsmann- und Frauschaft, wie es in de Bahnhofswirtschaft an der Wand hängt. Kleine Rätselfrage: wer der beiden ist denn der stolze Vorsteher des Bahnhofs? 

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  • Ausblick 2021: Jaroslav Rudiš kommt!

    Was für ein schöner Abend kurz vor dem Ende des öffentlichen Lebens im Frühjahr am 6. März in der Bahnhofswirtschaft!

    Trotz fehlendem Autor haben wir ja alle miteinander die besondere Stimmung des Buches und die gemeinsame Freude an dieser Art von Verknüpfung des Bahnfahrens mit den "großen Fragen" genossen!

    Wir versprachen damals, dran zu bleiben und uns zu melden, sobald wir mit Jaroslav einen neuen Termin ausgespäht haben: Am Freitag, den 4. Juni 2021, wird es wieder soweit sein. Merkt Euch diesen Tag doch bitte schon mal vor.

    Inhaltlich wird es sicher nicht nur eine Wiederholung der ausgefallenen bzw. improvisierten Lesung sein, sondern neue und alte Eisenbahn- und Bahnhofsgeschichten umfassen - Jaroslav hat ja einiges Neues zu Papier gebracht, welches einer Bahnhofswirtschaft würdig ist (ratet mal, was der Handlungsort seines neues Stück fürs Staatsschauspiel ist …). 

    Zu aktuellen Infos der Bahnhofswirtschaft insb zur Frage wann wiederr getafelt werden kann:

    https://de-de.facebook.com/BioBahnhofswirtschaft/

    Apropos "Tafeln": Wir haben zum Tag des offenen Denkmals vier neue Tafeln zur Geschichte des Bahnhofs angebracht - hoffentlich genauso unterhaltsam wie nachdenklich!

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  • Oktober 2020: Das Aschenbecherprojekt - Raucher und die Kippenentsorgung!

    Viele Bahnhöfe in Sachsen machen leider einen traurigen Eindruck: Graffiti und Schmierereien, vandalismusresistente Minimalausstattung statt schöner Orte. In Klotzsche haben wir die positive Erfahrung gemacht, dass wir seit der Sanierung kein ernsthaftes Graffiti-Problem hatten; schön, dass der sanierte Bahnhof als öffentlicher Raum respektiert wird!

    Aber gibt es denn gar keine Probleme? Wie an vielen offenen und öffentlichen Orte: Die achtlose Kippenentsorgung. Fallen gelassen, oder noch schlimmer: in unseren schönen Blumenkübeln versenkt. Was tun? Verbotsschilder? Größere Verbotsschilder? Wir haben uns für ein kleines Experiment entschieden: Die Theorie dahinter heißt „Nudging“ - auf deutsch „kleine Stupfer“ oder Anreize, spielerisch doch das zu machen, was gesellschaftlich erwünscht ist. In Sachen Kippenentsorgung: Ein Aschenbecher, der wie ein Umfrageautomat funktioniert: Je nach Votum muss  die Kippe in einer der beiden Aschenbecher werfen („Tippen mit Kippen“). Die Kunst ist es dann nur noch, eine möglichst witzige Frage zu stellen. In einem kleinen Wettbewerb sind die folgenden Fragen in der Endrunde gewesen:

    "Welche dieser Brauereien hatte schon mal Bußgeld wegen verbotener Preisabsprachen gezahlt?“ oder "Welches dieser Biere ist handwerklich hergestellt, nicht filtriert und nicht pasteurisiert?“

    Die Antwortmöglichkeit der beiden Frage unterscheidet sich nicht - und das Votum der Raucher ist eindeutig und im Sinne des ausgeschenkten Fassbiers der Bahnhofswirtschaft  …

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  • 13.09. 2020: Warum Bahnhofsdenkmäler besonders nachhaltig sind  

    Das diesjährige Motto des Tages des offenen Denkmals beschäftigte sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Denkmäler - was natürlich wunderbar zum Biobahnhof und seinem Nutzungskonzept passte! So war es kein Wunder, dass sich wieder hunderte Besucher einfanden. Neben den halbstündlichen Führungen gab es nicht nur wegen der Corona-Einschränkungen eine schöne Neuigkeit: Vier neue Tafeln zur Geschichte des Bahnhofs hängen an verschiedenen Stellen des Bahnhofsgebäudes. Sie erlauben das entspannte Selbststudium zahlreicher Bahnhofsdetails - vom alten Bahnhof zum neuen Bahnhof bis hin zur Geschichte der Bahnhofswirtschaft und der Nesselgrundbrücke. Mit der intensiven Hilfe von Hobby-Eisenbahnhistoriker Johannes Lehmann sind nicht nur diese Tafeln entstanden. Aus seiner jahrzehntelangen Sammlung stammen zahlreiche schöne Fundstücke, die in der Bahnhofswirtschaft zu bewundern sind. Außerdem erinnerte er mit einer großen Schautafel an zwei Jubiläen: Die Bahnstrecke Dresden - Radeberg feiert dieses Jahr das 175-jährige Jubiläum und die Station Klotzsche-Königswald ihr 145-jähriges Bestehen. Besonders gefreut haben wir uns über zahlreiche Gespräche mit Zeitzeugen der Bahnhofsgeschichte: So erfuhren wir, wie bedrohlich die 1945 schnell zusammengezimmerte Holzbehelfsbrücke über den Nesselgrund knirschte, wenn Sie mit dem Zug überfahren wurde.  Außerdem lernten wir endlich mehr zur letzten Epoche der Bahnhofswirtschaft. Der Wirt sei ein vierschrötiger gemütlicher Kerl gewesen, der Freisitz RIchtung Nesselgrund war bis zum Schluss in Betrieb und die Lieblingsspeise des damaligen Knirpses in der Bahnhofswiritschaft war die Hühnersuppe mit Reis. Außerdem beeindruckte der Flipperautomat, der am Fenster Richtung Straße stand.          

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  • 13.09. 2020: Biobahnhof wieder dabei beim Tag des offenen Denkmals – mit Programm und Bewirtung 

    Tage der offenen Türe in Corona-Zeiten sind sicher eine Herausforderung - die wir gerne meistern, um die Dresdner und Dresdnerinnen für den Charme des wiederbelebten Bahnhofsgebäudes zu begeistern!  Bitte beachten Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand halten und nutzen Sie bei der Führung im Bahnhof Ihre Mund-Nasen-Bedeckung. 

    Um 10 Uhr geht die erste FÜhrung los - zur vollen Stunde die Geschichten zur Geschichte des Klotzscher Bahnhofsgebäudes und immer zur Minute 30 unsere Erfahrungen zum Thema "Nachhaltigkeit und historische Bahnhofsgebäude".  Genau dieses Thema liegt uns sehr am Herzen und ist weit mehr als die Würdigung der grauen Energie, die in den vor mehr als 112 Jahren in den gebrannten Ziegeln gebunden ist. 

    Für Kinder und Junggebliebene gibt es ein kleines Quiz und schöne Malbögen und nette Preise. Die Bahnhofswitschaft ist natürlich geöffnet. Neben Kaffee und Kuchen gibt es Nerchauer Fassbier, Podemuser Säfte und vieles mehr. Der Grill ist in Betrieb und der Freisitz komplett geöffnet. 

    Die letzte Führung beginnt um 15:30 Uhr und danach stehen wir sicher noch bis 17 Uhr für einen netten Plausch zur Verfügung. 

    Ein kleiner Höhepunkt für Eisenbahnfreunde: Hobby-Bahnhistoriker Johannes Lehmann hat schöne Tafeln zur Geschichte der Bahnstrecke aufbereitet - leider weitgehend unbemerkt gibt es da sogar ein Jubiläum zu feiern!           

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  • Juli 2020: Die Milchtankstelle ist da und in der Bio-Bahnhofswirtschaft gibts Podemuser Jogurt-Eis!  

    Lokal und fair produzierte Lebensmittel in Bioqualität ist nun wirklich nichts Neues im Biobahnhof. Ab Juli gibt es zwei weitere Lebensmittel, die Genuß und Ökologie wunderbar zusammenbringen: Nachdem die Podemuser Molkerei in Betrieb ist, wird ab 6. Juli die frisch installierte Milchtankstelle in Klotzsche beschickt. Maximal kurze Wege zwischen den Weiden in Podemus und der eigenen Müslischüssel oder Kaffeetasse  und vorallendingen konsequente Verpackungsvermeidung: einfach eigene Milchflaschen mitbringen und selber die leckere Bio-Weidemilch abfüllen! Dahinter steckt aufwändige Technik mit Kühlung und Rührwerk und viel Podemus-eigener Entwicklung. 

    Dazu passt eine weitere Leckerei aus der Hofmolkerei: In der Bahnhofswirtschaft steht seit kurzem eine Softeismaschine, die mit Jogurt aus der Podemuser Hofmolkerei befüllt wird. Aktuelle Geschmacksrichtung: Vanille mit einem Hauch Zitrone - nicht so süß aber sehr erfrischend!

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  • Juni 2020: mehrsprachige Wegeleitung am Gleis 1  

    Wegeleitung an Bahnhofen ist eigentlich eine undankbare Sache: entweder fehlt die gesuchte Information oder die Fülle an Infos überfordert den hilflosen Reisenden. Außerdem ist die beste Information ist, die, die sich ohne große Schilder erschliesst. In Klotzsche ist es uns Anreiz, zum einen den Aufenthalt im Bahnhof möglichst angenehm zu machen und zum Verweilen einzuladen. Zum  anderen wollen wir natürlich dem eiligen Reisenden möglichst verständlich den Weg zu weisen. 

    Mal schauen, wie den 2.500 täglichen Ein- und Aussteigern am Gleis 1 unser neuer Wegweiser gefällt! Neu ist jedenfalls, dass wir die Bahnhofsannehmlichkeiten auch auf englisch, tschechisch und polnisch übersetzt haben (Danke, Anna und Jakob, für die kundige Übersetzung!), Das soll jedenfalls der Anfang für eine deutlic bessere Beschilderung sein. Nächstes Projekt ist ein ordentlicher Umgebungsplan (Sowas gibst bisher leider nirgends in hießigen Gefilden (schöne Ausnahme: Die vom Nationalpark Sächsisiche Schweiz gestalteten Wanderkarten an den Bahnstationen im Nationalpark).  Dieser soll im Durchgang zwischen Biomarkt und Fahrradladen angebracht werden und den Klotzsche Besuchern die letzte Meile erleichtern - und natürlich den zahlreichen Ausflüglern den Einstieg in die wunderbaren Wandermöglichkeiten der Dresdner Heide.      

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  • Mai / Juni 2020: Biobahnhof stiftet Stations-patenschaften für TeilAuto-Car-Sharing-Stationen

    Die "neue Normalität" lässt uns alle ein wenig frösteln: Das vielfältige Gewusel urbanen Lebens ist eingeschränkt. Paketboten und netflix statt persönlicher Begegnungen? 

    Ein Vorteil der Ausgangsbeschränkungen ist der spürbare Rückgang des Autoverkehrs und der damit verbundenen Abgase und Verkehrsunfälle. Unter den gesunken Bedürfnissen navh Fortbewegung leiden allerdings auch die neuen Mobilitätsformen: So ist die Nachfrage nach Car-Sharing so drastisch zurückgegangen, dass TeilAuto - der engagierte Dresdner Car Sharer - vor großen Herausforderungen steht.

    Um das tolle Angebot von TeilAuto zu unterstützen, hat der Biobahnhof mehrere Stationspatenschaften - u.a. für die Station am Bahnhof Klotzsche übernommen.

    Das Teilen von Autos ist weiterhin eine intelligente Lösung für die Probleme des Autoverkehrs - genauso wie die Bus- und Bahnnutzung. Beruhigend auch, dass die Ansteckung über Oberflächen als äußert unwahrscheinlich gilt - beruhigend sowohl, was das Berühren des Car-Sharing-Lenkrads als auch des Türgriffs beim Bus- oder Zugfahren angeht.

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  • 20. März 2020 ff: Zusammen halten! 

    Abstand halten auch im Biobahnhof 

    Beklemmende Zeiten: Auch wenn die Frühlingssonne scheint, herrlich laue Luft und frisches Grün  uns erfreut, ist das öffentliche Leben weitgehend gelähmt, um die Ausbreitung des Virus zu verrlangsamen. Der Biobahnhof ist gut gerüstet: Die Kassen im Biomarkt sind mit Plexiglas geschützt,  die Desinfektionsspender gut gefüllt, die Verhaltensregel gut sichtbar angebracht.  Trotz mancherlei Herausforderungen bei der Kinderbetreuung der fleissigen Hände des Biomarkts mussten die Öffnungszeiten noch nicht eingeschränkt werden - obwohl die Nachfrage überwältigend ist und die leckeren Dinge manchmal gar nicht so schnell wieder nachgeräumt werden konnten. Danke für den Einsatz der ganzen Mann- und Frauschaft vom Vorwerk Podemus. 

    Einzige Einschränkung: Die Biobahnhofswirtschaft muss leider geschlossen bleiben. Hoffen wir, dass bald wieder nicht nur Normalität eintritt sondern ein wichtiges Ziel des Biobahnhofs Freude macht: Menschen zusammenzubringen und eine Oase fürs Miteinander zu sein!

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  • 6. März 2020: "Winterbergs letzte Reise" - Lesung aus Jaroslav' Rudiš Buch und Essen mit Gerichten daraus

    Wenn das nicht nahe liegt: Den Klotzscher Bahnhof kreuzen die beiden Helden des Buches auf Ihrer Reise von Leipzig nach Zittau und Reichenberg/Liberec, die Handlung findet weitgehend in Zügen und rund um die Eisenbahn statt und vor wenigen Wochen bekam Jaroslav Rudiš auch noch den Chamisso-Preis in Hellerau verliehen.

    Da ist die Klotzscher Bahnhofswirtschaft wahrlich der naheliegende Ort für die Lesung aus diesem großartigen Buch. Im Takt der Eisenbahn und des Baedekers "Österreich-Ungarn" von 1913 geht es ums pralle Leben, die Geschichte Europas und die Liebe - und um zahlreiche Details des Bahnfahrens und der Reisekultur. Für Freunde und Freundinnen hintersinniger Beschreibungen der aktuellen Situation der Eisenbahn und besonders der Bahnhöfe gibt es zahlreiche herrliche Stellen - und die waren auch Thema der Lesung.

    Traurig, traurig: die Lesung musste kurzfristig ohne Jaroslav Rudiš stattfinden - auch ihn verschonte die Grippe nicht. Die zahlreich erschienenen Freunde und Freundinnen von "Winterbergs letzter Reise" hoben daher intensiv das Glas zu umfangreichen Genesungswünschen. Neben einer kurzen Lesung zum Thema "Fahrt von Winterberg und Kraus durch Klotzsche" gab es noch einen Beitrag zum Thema "das Königsgrätz der Bahnhöfe" und der Ode an das perfekte Schnitzel aus dem Buch - wunderbar verlesen von einer Teilnehmerin. 

    Die Lesung mit Jaroslav Rudis wird jedenfalls nachgeholt - versprochen! Dieses Frühjahr! Und wieder mit Rezepten aus dem Buch und langen und intensiven Gesprächen zum Buch, dem Leben und den speziellen Fragestellungen der Reisekultur - versprochen!

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  • 5. März 2020: Wieder da – der Bierdeckelfahrplan Dresden-Klotzsche

    Steuererklärungen passen nicht auf einen Bierdeckel. Sind Fahrpläne ähnlich kompliziert oder passen wenigstens Fahrpläne auf einen Bierdeckel? Der Beweis ist jetzt in der Bahnhofswirtschaft und an der Kasse des Biomarkts errhältlich und dank der Unterstützung der S-Bahn Dresden frisch aufgelegt: der Klotzscher Bierdeckelfahrplan! 

    Handlich fasst er die wichtigsten Schienenverbindungen ab Dresden Klotzsche zusammen und verzichtet daher auf die Darstellung von Zügen, die das Taktschema sprengen (dieser Zensur fällt z.B. die zweistündlich verkehrende Regionalbahn nach Zittau zum Opfer). Vielen Klotzscher und Klotzscherinnen ist beispielsweise noch nicht das dichte Zugangebot  in die Stadt bewusst. Und wer weiß: so mancher Besucher der Bahnhofswirtschaft wird beim Betrachten des Fahrplans das geplante Sturzbier etwas genüsslicher angehen, wenn er sieht, dass es noch eine Verbindung später gibt ....

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  • Rezension Bio-Bahnhofswirtschaft in "DEINE BAHN" Heft 2/2020: Vom Frühstücken im Bahnhof statt Hotelbuffet und der Stachelbeer-Limonade

    Karl-Peter Naumann ist nicht nur Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbandes Pro Bahn e.V. sondern auch ein leidenschaftlicher Kenner und Liebhaber der bahnnahmen Gastronomie. Als gefragter Ansprechpartner in Sachen Bahnpolitik findet er immer die passenden Worte zu der aktuellen Komplexität des Bahnbetriebs und eben auch zu den sehr subjektiven Bestandteilen der Faszination des Bahnfahrens. Dabei macht er keinen Hehl daraus, dass Reisekultur sehr viel mit gutem Essen und Trinken an schön gestalteten Bahnhöfen zu tun hat. In seiner Kolumne "Bemerkenswerte Bahnhofsgastronomie" der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "DEINE BAHN" stellt er sehr originell die Bio-Bahnhofswirtschaft in Klotzsche vor – Danke für die netten Zeilen!       

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  • 13. Dezember 2019: Klotzscher Adventskalender im Biobahnhof

    Fast schon eine Tradition: Der Adventskalender der Kiirchgemeinde Klotzsche! Am Freitag, den 13. Dezember traf sich eine nette Runde um 17 Uhr vor dem Bahnhof: Eine nachdenkliche Lesung aus Victor Klemperers Tagebüchern zu seinen Eindrücken und Beobachtungen von Klotzsche und der Stimmung der letzten Kriegswochen nicht nur im Bahnhof. Die genau beobachteten Schilderungen der beklemmenden Zeiten kontrastieren stark das heutige fröhliche Gewusel auf dem Bahnhof. Klemperer wartete mit seiner Frau auf einen der wenigen Züge, um dann in der Nähe von Kamenz beim ehemaligen Hausmädchen der Klemperers lange ersehnte Sicherheit zu finden. Vielen Dank an die schönen Gespräche nach der Lesung beim Punch in der Bahnhofswirtschaft!

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  • Juli 2019: Kleine Details der Innengestaltung 

    Erst nach der denkmalpflegerischen Analyse der Farben und Innengestaltung der großen Bahnhofshalle erhielten wir aus den historischen Sammlungen der Deutschen Bahn die einzige Innenaufnahme aus der Eröffnungszeit. 

    Einen sichtbaren Unterschied zum Ursprungszustand haben wir mit Hilfe der Maler der Dresdner Denkmalpflegefirma Arcaneum jetzt tilgen können: Seit Juli sind die Gewände des  Erdgeschoß wieder farblich abgesetzt! Ganz gelungen, wie wir finden - siehe oben!

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  • Juni 2019: Das Bahnhofsrotschwänzchen, die neuen Blumenkästen und ein buntes Treiben 

    Ein besonderer Mieter hält uns schon seit der Bauzeit die Treue: ein Rotschwänzchen-Pärchen hat dieses Jahr sogar schon zwei Mal gebrütet! Neben dem großen Holzbalken im Bahnsteigzugang fand sich eine Nische direkt über dem Heikos Fahrradladen.

    Ansonsten hat sich außen wieder was getan: Die fehlende Entwässerung an der Bahnhofswand am Gleis 1 wurde in Zusammenarbeit mit der DB AG endlich per Bank und Blumenkübel so überdeckt, dass weiteres Wasser nicht mehr an die Hauswand kommt. Die Reisenden können sich nicht nur an einer in diesem Teil des Bahnsteigs fehlenden Sitzgelegenheit erfreuen sondern auch an einer Blumen- und Kräuterpracht.

    À propos erfreuen: Es ist eine wahre Pracht, zu sehen, wie bunt die Schar der Reisenden und Bahnhofsbesucher ist und wieviel das mit der Sanierung des Bahnhofs zu tun hat: Die Kaffeeffreunde, die sich auf dem Weg in die Stadt nochmal stärken, die pendelnde Bücherfreundin, die sich aus dem Bücherschrank noch mit neuem Lesestoff versorgt. Der Wochenendausflug der an der Eistheke endet, die Dienstberatungen, die im Schatten der Bahnhofswirtschaft stattfinden, gedopt von gutem Essen und einer inspirierenderen Umgebung als die Besprechungsräume im Gewerbgebiet ... und und und... 

    Dass ein schöner Bahnhof und gute Zugverbindungen eine gute Alternative zu Chauffeur und Dienstwagen bieten, zeigen auch einige erfrischend uneitle Amtsträger, die sich regelmäßig im Bahnhof stärken: Willkommen und viel Freude an den kleinen Mußeminuten im Biobahnhof!

    und gern natürlich Mußestunden - nicht nur die Speisekarte gibt es gerne her ;-)

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  • Pro Bahn-Fahrgastpreis 2019 für die Sanierung des Bahnhofs Klotzsche  

    Am Freitag, dem 22. März 2019 nahm Bernhard Probst, Biobauer und größter Mieter des Bahnhofs Dresden Klotzsche, zusammen mit dem Koch der Bio-Bahnhofswirtschaft Dennis Schulze den Pro Bahn-Fahrgastpreis 2019 entgegen. Letzterer sorgt seit Eröffnung des Bahnhofs mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus Küche, Service und Biomarkt dafür, dass der Laudator Detlef Neuß in seiner Rede den Klotzscher Bahnhof als "Gourmet-Bahnhof" bezeichnete. 

    Neben dem Genuß ging es bei der Preisverleihung auch um die Verkehrspolitik - Pro Bahner Neuß: „Wo sich Politik und das Privatunternehmen Deutsche Bahn aus der Verantwortung gezogen haben, haben unsere Preisträger selbst angepackt".

    Danke für diese tolle Auszeichnung! Diese ist natürlich nur möglich dank des täglichen Zuspruchs sowohl der Reisenden als auch der Klotzscher und der zahlreichen Mitarbeitenden in den verschiedenen Läden im Bahnhof!

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  • März: Schon die zweite Weinprobe im Biobahnhof ausverkauft

    Nicht nur der Bahnhof ist voll von Geschichten - auch die Speisen und Getränke, die es in vorzüglicher Qualität im Biomarkt und der Bahnhofswirtschaft gibt, sind es. Um alles Wissenswerte rund um guten Wein zu beleuchten, gab es mittlerweile schon zwei Weinproben in der Bahnhofswirtschaft - die Domaine Bassac aus Frankreich und Hoflössnitz/Radebeul. Mehrgängig begleitet von den genau auf die Weine abgestimmten Köstlichkeiten standen Winzer Rede und Antwort. Die Weinfreunde und -freundinnen tauchten ein in die klimatischen Bedingungen, Anbaumethoden und Spezialitäten der Winzer. Während draussen die Züge vorbeisausten, wurde in der Bahnhofswirtschaft entschleunigt genossen.

    Was die Biobahnhofsmann- und -frauschaft besonders gefreut hat: Viele Gäste kamen von außerhalb Klotzsches und waren das erste Mal im Bahnhof - und bestimmt nicht das letzte Mal!

    Die nächsten Veranstaltungen sind schon in Arbeit - die Genießer und Genießerinnen dürfen sich auf weitere spannende Winzer oder Winzerinnen und den sorgenfreien Weingenuß freuen: Durch die gute Bus- und Bahn-Anbindung ist die autofreie Abreise garantiert.

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  • Neujahrsgrüße vom Gleis 1

    Ein schönes Jahr 2018 liegt hinter dem Biobahnhof: 

    Endlich ist die mehrfach verlängerte Baustelle der Nesselgrundbrücke fertig geworden, nach gründlichen Vorbereitungen ist dank VVO-Unterstützung der Fahrkartenautomat versetzt worden und zum Fahrplanwechsel ist das Zugangebot noch ein bisschen besser geworden. Die Reisenden- und Kundenfrequenz ist auch deutlich gestiegen - ein tolles Echo auf das Engagement aller fleissigen Hände im Biobahnhof!  

    Auch in 2019 wird sich noch einiges tun - wir freuen uns auf ein buntes Treiben in vollen Zügen! 

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  • Entdecken, was uns verbindet: Der Biobahnhof beim Tag des offenen Denkmals 2018

    Das diesjährige Motto passt perfekt zum Bahnhof und wir haben es nicht bereut, wieder teilzunehmen. In Scharen kamen die neugierigen Besucher.  Die Bandbreite reichte von ehemaligen Eisenbahnern, die vor vielen Jahren hier ihre Lehre begannen - damals wohnte der gefürchtete Lehrherr und Stationsvorstand noch in der Dienstwohnung im Bahnhof.  Besonders haben wir uns über viele Bahnfahrer gefreut, die jahrelang die Sanierung aus dem Zug betrachteten und endlich den Anlass fanden, den Bahnhof auch von innen zu bewundern. Einhelliger Tenor: schön, dass dieser Schandfleck von Bahnhof endlich saniert ist - nur: warum vergammeln weiterhin so viele schöne Bahnhofsgebäude in Ostsachsen? Zahlreiche nette Gespräche brachten neue Ideen - von Lesungen zur Poesie der Bahnhöfe bis hin zu handfesten Wünschen nach besserer Ausschilderung.   

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  • 09. September 2018  

    Welche Spuren hinterlässt Geschichte? Was ist bewahrenswert, was kann getrost vergessen werden? So ein Bahnhof und erst Recht der Klotzscher ist ja voll von Geschichte und Geschichten. Zwei eindrucksvolle Beispiele von heute:  

    "Strecke nach Langebrück minenfrei" diese schnell hingeschriebene Meldung eines Rotarmisten an der Bahnhofswand stammte von 1945, wenige Wochen nach Kriegsende und war bis ca. 2012 auf dem bröckelnden Putz sichtbar und zum Teil schon von Graffiti verdeckt. Seit heute hängt dazu eine kleine Tafel am Bahnhof, die daran erinnert. Wir wussten davon gar nichts - zum Kaufzeitpunkt war der Putz schon komplett abgefallen. Immerhin haben uns mindestens drei verschiedene Kenner des Bahnhofs auf diese Aufschrift hingewiesen und fotografisch die verschiedenen Phasen dokumentiert; selbt von Matthias Griebel, in den 90ern engagierter Direktor des Stadtmuseums Dresden kümmerte sich damals leider vergeblich um die Sicherung. Jetzt hängt immerhin ein kleiner, feiner Hinweis i Durchgang. 

    Auch seit heute befindet sich in der Bahnhofswirtschaft als freundliche Leihgabe die letzte Merktafel des Klotzscher Fahrdienstleiters - dank Familie Schubert, die rund um den Abbruch solche schönen Details der Leit- und Sicherungstechnik couragiert sicherten und vor der Entsorgung bewahrten - Danke!      

    Das schöne Foto dieses gemeinsamen Arbeitseinsatzes verdanken für Johannes Lehmann. 

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  • 25. August 2018

    Wieder eine schöne Premiere im Bahnhof Klotzsche - das erste Mal, das ein Sonderzug den sanierten Bahnhof ansteuerte: Pünktlich um 8:57 rollte auf dem Hausbahnsteig das nagelneue Zweisystemfahrzeug "Citylink" aus Chemnitz ein. Fast 70 Teilnehmer mit Frühstückshunger belebten die Bahnhofswirtschaft und lauschten neugierig den Führungen zur Bahnhofsgeschichte. Die zahlreichen Kinder erkundeten frisch gestärkt den Bahnhof und lösten allerlei Rätsel. Der von den Bio-Bahnhofswirtschaft liebevoll arrangierte Mettigel (auch sowas gibts in Bio-Qualität!) wurde komplett vertilgt. Das innovative Fahrzeug, welches sowohl auf Eisenbahnstrecken mit Dieselantrieb und auf den Chemnitzer Straßenbahngleisen elektrisch fahren kann, wartete auf dem KLotzscher Stumpfgleis 1a bis es um   11:02 Uhr die fröhliche Reisegesellschaft wieder am Gleis 1 und zu einer abwechslungsreichen Sachsenrundfahrt abholte.

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  • Sommer 2018  

    Der Sommer bringt nicht nur Bahnreisende sondern den ganzen Bahnhof zum Schwitzen - zum Glück haben sich die neuen Schirme sehr bewährt und die frische Heideluft am Gleis 1 verspricht auch ein wenig Abkühlung.

    Wir sind beeindruckt, was man auf einschlägigen Websites alles so über die Bahnhofswirtschaft lesen kann. Neben den schönen Fotos und tollen Rezensionen auf den üblichen Social Media-Kanälen hier zwei Seiten die gehörig Appetit machen:

    https://www.gesunde-restaurants.de/Dresden/Restaurants/Bio-Bahnhofswirtschaft/24824/Kritik/1781

    A great recommendation for all english speakers:

    http://www.organictraveller.de/organictraveller-dresden-restaurants

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  • 11. Mai 2018  

    Viele Details rund um einen Bahnhof werden uns erst mit der Zeit bewusst: Nach was fragen unsichere Reisende? Wie umgehen mit der Toilettennutzung in der Gaststätte? Ein weiteres Detail spornt uns grade an, den Aschenbecher im Durchgang etwas funktionaler zu machen: Beim Frühjahrsputz kamen wieder viele achtlos weggeworfene Kippen zusammen. Wenn das an jedem Bahnhof oder jeder Bushaltestelle ist: Hochachtung vor den vielen fleissigen Händen, die sich der Kippenflut annehmen! 

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  • 3. Mai 2018  

    Projektwoche an der Klotzscher Grundschule! Und beim Thema "Von der Kutsche zur Bahn" durfte ein Besuch des Bahnhofs nicht fehlen! Wie selbstverständlich war Reisen um die Jahrhundertwende? Warum sieht man auf der historischen Aufnahme Besen und Schaufel auf der Straße beim Bahnhofseingang? Wieiviele Frauen haben früher auf dem Bahnhof gearbeitet? Viele spannende Fragen für die aufgeweckten Erst- und Zweitklässler, die aufmerksam lauschten und mitgrübelten, warum es früher drei verschiedene Wartesäle im Bahnhof gab.

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  • 25. April 2018  

    Wieder eine Premiere in Klotzsche: die Städtebahn taufte ihren frisch runderneuerten Dieseltriebzug auf den Namen "Stadt Königsbrück". Im Beisein der lokalen Prominenz und unterstützt von einem Catering aus dem Biobahnhof wurde der frisch lackierte Zug am Mittwoch vorsichtig mit Sekt bekleckert. Köngsbrück hat diese Ehre verdient: Die Verbindungen nach Königsbrück werden dank VVO und Städtebahn besser als je zuvor. Der Biobahnhof wünscht volle Züge und viele Besucher für die  unterschätzten Schönheiten der Königsbrücker Heide! Für die wundervollen Wanderungen und Radtouren durch die einsame Heide empfehlen wir natürlich Proviant aus dem Biobahnhof ;-)       

    Dank an Johannes Lehmann für das schöne Foto!

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  • 8. April 2018  

    Jetzt ist es endgültig: Nach ausführlicher Prüfung der Leit- und Sicherungstechnik des sanierten Abschnitts wird wohl am Sonntag der erste Zug wieder am Hausbahnsteig Gleis 1 halten. Schöner Zufall, dass dies fast auf den Tag genau mit dem 110-jährigen Jubiläum der Eröffnung des neuen Bahnhofs Klotzsche zusammenfällt! 

    Ansonsten hält der Frühling Einzug: Die ersten Mittagessen sitzen im Biergarten der Bahnhofswirtschaft am Gleis 1, die Blumenrabatten wurden von den fleissigen Podemusern bepflanzt (Danke, Jutta!) und unser Bahnhofsrotschwänzchen ist auch wieder da! Die neue Kaffeemaschine in der Bahnhofswirtschaft hat sich auch bewährt. Die italienische Siebträgermaschine wird mit leckeren in Dresden gerösteten Bohnen bestückt. Der erste Kochkurs des Jahres ist ausgebucht und die Fahrradreparaturkapazitäten in Heikos Fahrradladen sind am Anschlag.  

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  • 25. März 2018  

    Das Festkomitee und zahlreiche Klotzscher standen um 14:26 Uhr zum Empfang des ersten Zuges am Gleis 1 nach drei Jahren Bauzeit bereit. Die Anzeigetafel am Gleis 1 funktionierte zwar nicht, und auf Gleis 2 war eines der Bahnhofsschilder eingeschlagen - aber von solchen Lappalien lässt sich Deutschlands größter Infrastrukturbetreiber nicht abhalten, die lange geplante und schon einmal verschobene Fertigstellung der neuen Nesselgrundbrücke anzukündigen! Beim genaueren Hinschauen entdeckten die fachkundigeren Ehrengäste, dass die Sperrtafeln der zu eröffnenden Gleise noch nicht entfernt waren. Andere bemerkten, dass die Abfahrtszeiten im Internet sehr konfus waren. Was war passiert? Ein Triebfahrzeugführer gab Auskunft: Wichtige Technik konnte bis Freitag nicht abgenommen werden, so dass abends spontan die Sperrung der gesperrten Gleise verlängert wurde. Immerhin kümmerte sich am Sonntag sehr engagiert das Bahnunternehmen Trilex mit selbstgebastelten Hinweisen.     

    Auf ein Neues - wir haben den Teppich wieder eingerollt und freuen uns auf den Moment der tatsächlichen Brückeneinweihung.

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  • Februar 2018  

    Aktuelles zum Brückenbau im Nesselgrund: Die 10-monatige Verlängerung der Baustelle ist bestimmt keine Sternstunde des Eisenbahnbaues gewesen, und der aktuelle Endspurt strapaziert gerade die Nerven von vielen: Fahrgäste, die sich im verwirrenden Schienenersatzverkehr verirren. Anwohner, die ziemlich viel Lärm und Trubel über sich ergeben lassen müssen. Bauschaffende, die es nicht auf eine weitere Verlängerung ankommen lassen wollen. Trotzdem schön, dass die meisten Verständnis haben - denn mehr Bahnverkehr geht nur mit funktionsfähigen Brücken.

    Ende des Monats soll die Brücke dann fertig, die Oberleitung verlegt und das Gleis gerichtet sein, so dass der Hausbahnsteig von Dresden-Klotzsche am 25.03.2018 wieder in Betrieb genommen werden soll. Das Feiern des Baustellen-Endes wird allerdings ein wenig getrübt, da der Bahnsteig 1 immer noch 21 cm zu hoch ist und allen Rollstuhlfahrern, Kinderwagen und Reisenden mit Gepäck Probleme bereitet: Schade um das verbaute Steuergeld. 

    Darüber hinaus erreichten uns viele Beschwerden der autofahrenden Kunden des Biobahnhofs über ziemlich rücksichtslos parkende Baufahrzeuge und den mit Baustellenschmutz verdreckten Parkplatz. Hoffen wir auf ein wenig mehr Rücksichtnahme und drücken die Daumen, dass Witterung oder Planungs-Kalamitäten nicht noch für weitere Bauverzögerungen sorgen. Auf dass wir zeitnah von DB Netz erfahren, wann das Baufeld beräumt wird und wir diesen Teil des Bahnhofs gestalten können. 

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  • 6. Januar 2018  

    Schöner Besuch heute im Biobahnhof: die Sternsinger der kath. Kirchgemeinde kamen mit ihrem Segen vorbei. Sie sangen nicht nur schön und hinterliessen das Kürzel CMB, sondern sammelten auch Geld für einen sehr gute Zweck - Geld für Projekte gegen Kinderarbeit. Bedeutet die Abkürzung CMB Caspar, Melchior und Balthasar? Nicht nur, sondern auch: „Christus mansionem benedicat“ = „Christus segne dieses Haus“

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  • Januar 2018  

    Ein Frohes Neues allen Freunden und Freundinnen des Biobahnhofs! Welch' schöner Trubel die letzten Wochen - vom ausverkauften Raclette-Käse bis zur letzten Weihnachtsgans oder den schönen Weihnachtsbäumen im Topf!

    Auch im neuen Jahr ging es munter weiter – eine wunderschöne neue Speisekarte wartet in der Bahnhofswirtschaft auf. Der Fahrplanwechsel hat nicht nur die Abfahrten um ein paar Minuten verschoben: Es gibt mehr Züge nach Kamenz und Königsbrück und eine ganz neue Verbindung: Frühaufsteher können jetzt im Morgengrauen durchgängig von Klotzsche nach Altenberg fahren!  Und der Bahnhof selber: Wir grübeln über allerlei neuen Ideen zur Ausstattung ...     

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  • 8. Dezember 2017  

    Wie die Zeit vergeht: Jetzt ist es schon ein Jahr her, dass der Biomarkt im Klotzscher Bahnhof eröffnet hat. Das war Grund zum Innehalten, zum Feiern und Danke-Sagen! All den fleissigen und fachkundigen Helfern - ob Handwerker oder Mitarbeitende vom Vorwerk Podemus! 

    Schön, wie alltäglich es mittlerweile ist, nicht mehr den Umweg um die unbeleuchtete Ruine des Bahnhofs gehen zu müssen, sondern den direkten Weg durch die beiden Bahnhofsgebäude.  Im Bahnhof hat quirliges Leben Einzug gehalten, überall brennen Lichter. Und die Gründe am Bahnhof vorbeizuschauen, sind vielfältiger denn je: Vom Onkel, der im Spielzeugladen nach einem Geschenk fürs Patenkind sucht, den Kindergeburtstag-Gästen, die fleissig bastelnd neue Techniken lernen oder dem Radler, der im Fahrradladen Rat sucht. Jeden Tag besuchen hunderte Reisende oder Klotzscher Anwohner den Biomarkt. Ob hungrige Wanderer, die in der Bahnhofswirtschaft einkehren oder sich an der Podemuser Fleischtheke mit Proviant versorgen bis zum Großfamilieneinkauf oder dem Feinschmecker auf der Suche nach guten Lebensmitteln. 

    Genauso freuten wir uns über zahlreiche neugierige Fachbesucher aus dem In- und Ausland - vom Bundestagsabgeordneten bis zu Verkehrsfachleuten auf der Suche nach Ideen, wie Bahnfahren und der Zugang zum Bahnsystem attraktiver werden kann. 

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  • 1. Dezember 2017  

    Am 1. Dezember durften wir am Biobahnhof das erste Fensterchen des Adventskalender der ev. Kirchgemeinde Klotzsche öffnen. Ab 17:00 Uhr gab es Texte zu einem sehr adventlichen Thema: Warten! Das passt nicht nur zum Bahnhof sondern auch zur Weihnachtsgeschichte. Die Geschichte "Der Bahnhofsvorsteher" von Kurt Tucholsky bot einen genauso nachdenklichen wie humorigen Einstieg in den Zauber der Bahnhofsstimmungen - vom Abschied bis zur Begrüßung. Die gemeinsam gesungenen Weihnachtslieder wurden durch die ein- und ausfahrenden Züge begleitet, so dass sich alle Sänger und Sängerinnen danach einen Weihnachtspunsch in der Bahnnhofswirtschaft verdient hatten.   

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  • Advent

    Zwei schöne Ereignisse stehen an: 

    Am 1. Dezember öffnet sich am Biobahnhof das erste Fensterchen des Adventskalender der ev. Kirchgemeinde Klotzsche. Um 17 Uhr gibt es Texte zu einem sehr adventlichen Thema: Warten! Das passt nicht nur zum Bahnhof, sondern auch zur Weihnachtsgeschichte. Am 8. Dezember gibts eine große Jubiläumssause im Biobahnhof. Denn ein Jahr ist schon vergangen seit der Eröffnung: Ein großes Dankeschön an alle fleissigen Hände im Laden und in der Bahnhofswirtschaft und natürlich an alle hungrigen und durstigen Reisenden und Klotzscher, die uns die Treue halten! Hier klicken zum Programm

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  • November 2017  

    Eine schöne Aktion am Samstag, dem 11.11. in Klotzsche: Die grüne Ortsgruppe lud alle Klotzscher Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen zu einem Lichtcheck in den Bahnhof. Außerdem durften die Radler Ihre Wünsche und Ideen an die Fahrradinfrastruktur im Stadtteil loswerden. Damit diese Ideen nicht nur die Ideenwand schmücken, war Stadträtin Ulrike Caspary anwesend. Sie lauschte fleissig vielen engagierten Fahrradfahrern und nahm zahlreiche konkrete Maßnahmenideen mit in den Stadtrat.

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  • Oktober 2017  

    Die Nächte werden länger und der Bahnhof Klotzsche leuchtet noch gastlicher: Die Laterne von den Bolichwerken ist die neueste Errungenschaft und beleuchtet jetzt das historische Portal.  

    Für die freitäglichen Grillabende gibt es jetzt dank zahlreicher Nachfragen ein Winter-Pendant: Ab sofort ist die Bio-Bahnhofswirtschaft freitags bis 21 Uhr geöffnet mit einer eigenen Karte, die kulinarische Höhepunkte verspricht. 

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  • September 2017  

    Was macht einen Bahnhof nicht nur nützlich, sondern auch schön? Viele Anregungen haben wir aus den Gesprächen mit Reisenden und Gästen gewonnen - ja: die Wickelkommode in der Toilette der Bahnhofswirtschaft ist nicht vergessen, neben dem beliebten Kindermalblock soll es auch noch weiteres Spielgerät geben. Ein weiteres nützliches Detail ist auch im September fertig geworden und erfreut sich sofort großer Beliebtheit: Die erste öffentliche Fahrradpumpe an einem sächsischen Bahnhof (mehr Superlative trauen wir uns nicht - oder weiss jemand, wo es noch eine solche gibt?) steht im Bahnhof Klotzsche! Empfohlen von Heikos Fahrradladen haben wir die Pumpe vom traditionsreichen Pumpenhersteller SKS gekauft, der die ziemlich vandalismusresistente Halterung bei einem polnischen Start-up fertigen lässt.  

    Ansonsten war der September wieder sehr ereignisreich für alle Bahnhofsbewohner. Am Sonntag, dem 17. September gab es erstmals die Bewirtung von über 70 Leuten: 50 Erwachsene und über 25 Kinder kamen in die Bahnhofswirtschaft zu einem 20-jährigen Firmenjubiläum. Mit der Sonderstraßenbahn in Klotzsche angekommen, gab es nicht nur eine Führung durch den Bahnhof, sondern auch das Bahnhofsquiz zu knacken.      

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  • 10. September 2017  

    Gerne haben wir zugesagt, als wir von der Denkmalpflege gefragt wurden, ob wir denn dieses Jahr bei Tag des offenen Denkmals teilnehmen würden. Eine gute Gelegenheit, allen engagierten Bauleuten Dankeschön zu sagen und andere zu motivieren, sich von alten Mauern verzaubern zu lassen.

    Wir alle sind ziemlich überwältigt vom Zuspruch: Weit über 600 Leute strömten zum Biobahnhof und sorgten nicht nur für lange Schlangen beim Grillstand der Bahnhofswirtschaft mit leckerem Podemuser Biogrillgut. Die stündlichen Führungen zu den wichtigsten Stationen und Geschichten des Bahnhofs waren rappelvoll. Vom Eisenbahner, der einstens seine Lehre am Fahrkartenschalter des Klotzscher Bahnhofs absolvierte bis zum Vorwerk Podemus-Kunden aus anderen Stadtteilen reichte die Bandbreite der neugierigen Besucher.  

    Unterstützt wurden die Führungen von den profunden Kennern sowohl der Eisenbahngeschichte in Klotzsche als auch der lokale Geschichte, den Herren Lehmann und Bannack: Ein großes Dankeschön für die vielen Recherchen zur reichen Historie von Klotzsche! 

    Gerade Eisenbahnfreunde freuten sich über die neu aufgelegten historischen Postkarten und die Kinder malten fleissig die schönen DIN A3-Malbögen des Bahnhofsportals. Für Jung und Alt gab es noch ein kniffeliges Quiz - wir verraten hier aber nicht, was die exotischsten Schnellzüge der Nachkriegszeit waren, die durch Klotzsche fuhren! 

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  • August 2017  

    Im Sommer hat sich einiges getan: Die eindrucksvolle Bahnhofsuhr in der ehemaligen Bahnhofshalle (heute Biomarkt) hat nun dank fachkundiger Hilfe ein Funkuhrwerk erhalten, welches gleichzeitig als Mutteruhr für die originale Uhr in den Diensträumen - also der heutigen Bahnhofswirtschaft - fungiert. Faszinierend: Die Uhr, die sicher 80 Dienstjahre auf dem Buckel hat, tat sofort nach Anschluss der beiden Klingeldrähte, als sei nichts gewesen. Im Durchgang gibt es auch zwei neue Errungenschaften: ein öffentliches Bücherregal und eine Anschlagtafel für Veranstaltungen.

    Schön, wie schnell das Bücheregal genutzt wird: die bisherigen Bücherspenden waren durchweg gute Literatur. Der bisherige Bücherdurchsatz ist beeindruckend: Vom Busfahrer, der in der Pause blättert, bis zum Umsteiger, der sich zum Kaffee in der Bahnhofswirtschaft noch schnell ein Buch holt. 

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  • Der Nachguss der historischen Nasenuhr


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  • mit hörbarem Zeigersprung: die orginal Schalteruhr in der Bahnhofswirtschaft. Die Mutteruhr hängt in der Halle und versorgt das historischen Uhrwerk mit dem Schaltimpuls. Und wer dann auf den Bierdeckel mit Fahrplan schaut, kommt gern zum Schluss: ein Nerchauer geht noch bis zum nächsten Zug!

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  • Juli 2017

    Ab 1. Juli geht es rund im Bahnhof Klotzsche - rund ums Fahrrad in Heikos Fahrradladen: Ehrliche und engagierte Beratung, toller Service vom einfachen Fahrrad bis zur Rennmaschine oder gut ausgestatteten Pedelecs gibt es ab sofort im Durchgang zum Hausbahnsteig. Passend zur Eröffnung der Fahrradladens montierte die Stadt die lang ersehnten Fahrradständer auf dem Bürgersteig, die gleich dankbar angenommen wurden. 

    Aber das war noch nicht alles: Der lang ersehnte Nachguß der historischen Nasenuhr ist endlich da. Gemeinsam mit einer mittelgroßen Ansammlung von Nachbarn und Bahnhofsfreunden wurde die Uhr montiert. Das historische Gehäuse enthält ein Funkuhrwerk und ein Lichtsensor, der für die abendliche Beleuchtung sorgt. Besonders freuen sich die Busfahrer  und die viele Reisenden über die Uhr: Reicht es noch für einen Kaffee oder Kuchen in der Bahnhofswirtschaft? 

    Auch in der Bahnhofshalle hängt mittlerweile eine historische Uhr - diese hat allerdings noch keinen Stromanschluss, so dass sie nur zwei Mal am Tag die richtige Zeit anzeigt … 

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  • Juni 2017

    Bevor zum 1. Juli der Fahrradladen eröffnen soll, gab es noch einige spannende Veranstaltungen.

    Eine Fachveranstaltung „Der bessere Bahnhof - Usability und Fahrgastansprache“ war ausgebucht mit Fachleuten von Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern aus ganz Deutschland und sogar Österreich. Rund um die Fachvorträge wurde eifrig diskutiert, wie die Fahrgastansprache an Bahnhöfen so verbessert werden kann, das noch mehr Leute Bus der Bahn fahren.

    Höhepunkt war der mitreissende Vortrag von Yo Kaminagai, dem Chefdesigner der RATP aus Paris. Er zeigte an zahlreichen Details wie Stationen einfacher nutzbar und aus Sicht des Reisenden gedacht werden könnten. Die Diskussionen zeigten, dass die Standardausstattung deutscher Bahnhöfe im Vergleich zu den französischen Beispielen noch viel Luft nach oben hat, was Fahrgastorientierung und Usability angeht. Immerhin hat das nicht unbedingt mit höheren Kosten zu tun. Vielfach kranken einfachste Verbesserungen nicht an fehlenden Mitteln sondern am intelligenteren Einsatz der heutigen Mittel und einer besseren Abstimmung der Akteure.

    Gleich im Anschluss an die Tagung wurde des Abends das Tanzbein geschwungen. Ein Tangoabend mit DJane Mara sorgte für eine elegante Besetzung des Abends. Die zahlreichen Tänzer und Tänzerinnen waren sich einig: Tango passt hervorragend in einen Bahnhof ….

    Am 2. Juni zum Abschluss fand ein wunderbarer Abend im zukünftigen Radladen des Bahnhofs Klotzsche statt: Thomas Rosenlöcher kam mit dem Zug aus Edle Krone nach Klotzsche gefahren. Schöne Texte ausgewählt unter dem Motto „Texte und Beobachtungen rund um die öffentliche Fortbewegung“ im Gepäck.

    Der zukünftige Fahrradladen war komplett voll, kein Stuhl oder keine Bank mehr frei: fast 90 Klotzscher und Klotzscherinnen lauschten beseelt.

    Thomas Rosenlöcher verstand es, einen großen Bogen von der besonderen Stimmung der 80er-Jahre bis zu den Befindlichkeiten der Neuzeit zu schlagen.

    Was hat das Nest der Bartmeise mit der Ewigkeit zu tun? Was wird heute noch beim Zugfahren gelesen? Ja: Dante im ICE.

    Da gab es die Nachwendestimmung mit Ihren zweifelhaften Glücksversprechen von Versicherungsvertretern, die sich auch vor der Wende dienstlich mit den biografischen Details ihrer späteren Kunden beschäftigten. Oder den Steinpilz im Wald bei Frankfurt, umringt von dem Rauschen und Dröhnen der Fortbewegung.

    Während draussen die Züge in den Abend rollten und der eine oder andere Reisende oder pausierende Busfahrer neugierig durchs Fenster lauschte, entstand eine Spannung zwischen Publikum und den Texten, die Ort und Zeit vergessen ließen. Ein großer Abend! Thomas Rosenlocher durfte erst mit dem allerletzten Zug nach Hause fahren und ließ ein dankbares Publikum zurück, die alle mit einem stillen Lächeln schwelgend nach Hause gingen.

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  • Yo Kaminagai, Chef-Designer der RATP aus Paris beim Vortrag auf der Fachtagung "der bessere Bahnhof" in Klotzsche.

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  • Die Dresdner Tangoszene zu Gast in Klotzsche in der Nacht bevor der Fahrradladen eingeräumt wurde.

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  • Mai 2017

    Ein Bahnhof ist mehr als die Steine, Bänke und Fahrpläne. Dazu haben wir zwei schöne Ereignisse, auf die wir uns besonders freuen: 

    Den 30. Mai gibt es abends Tango im Bahnhof. DJane Mara legt auf und in der Bahnhofswirtschaft ist für warme und kalte Stärkung gesorgt. 

    Am 2. Juni ab 20:00 Uhr ist Thomas Rosenlöcher zu Gast und hat "Texte und Beobachtungen zur öffentlichen Fortbewegung" mitgebracht.    

    Der Mai erfreut uns mit allerlei Fertigstellungen:  Das Bahnhofsrotschwänzchen ist uns immer noch treu und hat auch nach der Sanierung ein Plätzchen gefunden. Das letzte Gerüst ist gefallen und der historische Durchgang ist noch einladender. Das historische Bahnsteigpflaster ist von kundigen Pflasterern verlegt und am 26. Mai wird der Freisitz eröffnet! Ein kleines Detail ist wieder im Pflaster zu sehen: Von Herrn Lehmann fachmännisch geborgen, vor dem Schrott gerettet und lackiert erfreut sich der historische Hinweis auf verlegte Kabel der königlich-sächsischsen Staatsbahn wieder eines Ehrenplatzes im Pflaster.   

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  • April 2017

    Was gibt es Schöneres, als in der Bahnhofswirtschaft zu sitzen und dem bunten Treiben zuzusehen:  Die Schüler, die am Tresen stehen und „Pommes Schranke“ bestellt haben, dem Damenkränzchen, welches sich fürs Wandern stärkt und dem Nachtisch nicht widerstehen kann, der Lastenradfahrerin, die sorgfältig den Wocheneinkauf in die Packtaschen verstaut oder der Vater, der seine Kinder zum Essen ausführt und sich dafür mit einem Nerchauer belohnt. Derweilen stehen draussen auf Gleis 1 zwei ältere Herren mit einem richtigen Fotoapparat und diskutieren und fotografieren ein neues Detail. Ganz frisch von einer alten Originalfotografie, die uns Siegfried Bannack aus seiner Sammlung zur Verfügung gestellt hat, und nur mit einer Lupe zu lesen: Die historische Höhenmarke!

    Dieses kleine Kunstwerk haben wir dem Restaurator Gerald Kropp zu verdanken - neben der originalgetreuen Wiederherstellung des Schriftzugs „Dresden-KLotzsche“.

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  • März 2017

    Seit dem 20. März beleben drei großformatige Tafeln mit literarischen Texten die ansonsten schmucklose und in die Jahre gekommene Unterführung in Klotzsche. Alle drei Tafeln befassen sich mit der wechselvollen Geschichte des Bahnhofs Klotzsche. Sie sind das Gemeinschaftswerk engagierte Klotzscher, die halfen, diese Texte aus den Archiven auszugraben, sowie dem Biobahnhof, der die Gestaltung durch eine Buchgestalterin übernahm. Die Deutsche Bahn AG stellte dankenswerterweise die Flächen in der Unterführung zur Verfügung und half bei der Anbringung.

    Wir haben im Laufe der Sanierung des Bahnhofs viel über die Geschichte der Bahnhofsgebäude erfahren und oft gestaunt. Wer weiss, daß der Sächsische König auf dem Bahnsteig 1 einstmals August Bebel, den Mitbegründer der Sozialdemokratie, kennengelernt hat? Oder dass Victor Klemperer hier 1945 den ersten Tag ohne Judenstern verbracht hat, als er mit seiner Frau auf einen der wenigen Züge wartete, die aus Dresden heraus fuhren? Es ist schön zu beobachten,  wie in der nüchternen Unterführung viele Reisende kurz innehalten und in diese Texte eintauchen.

    Wir hoffen, dass dies ein weiteres Element ist, das den Bahnhof liebenswerter macht. Der Vorwerk-Podemus Biomarkt in der ehemaligen Wartehalle mit seiner einladenden Bahnhofswirtschaft leisten dazu schon einen großen Anteil, ebenso der Spielzeugladen im alten Bahnhof. Nachdem die größten Schrecken der Sanierung nun überstanden sind, bemühen wir uns jetzt um ein einladendes Umfeld: So erhält das Bistro in den kommenden Wochen einen Außensitzbereich und die etwas lieblose bzw. fehlende Information für Wanderer und Umsteiger soll weiter verbessert werden.

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  • Februar 2017

    Es ist uns sehr wichtig, dass der Bahnhof ein angenehmer Ort zum Verweilen wird und einige Angebote bereithält, die Bus- und Bahnfahren attraktiver und nützlicher machen. Dazu gehören die geschaffenen Einkaufsmöglichkeiten und die Bahnhofswirtschaft genauso selbstverständlich wie eine Carsharing-Station, die das Bahn-, Bus- und Autofahren auf umweltfreundliche Weise verknüpft. Wir sind deshalb sehr froh, dass die Firma teilAuto auf unserem Grundstück unmittelbarer neben dem Gleiszugang und den Bushaltestellen ihre dritte Carsharing-Station in Klotzsche eröffnet. Es steht nun ab 1. Februar am Bahnhof ein VW up! zur gemeinschaftlichen Nutzung bereit. Wie schön, dass die jahrelang ungenutzte Fläche nun einen Farbtupfer bekommt und die Klotzscher jetzt ein weiteres nützliches Angebot am Bahnhof vorfinden.

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  • 4. Januar 2017

    Ein schönes Schmankerl für die Freunde der Klotzscher Heimat- und Eisenbahngeschichte: Eines der noch aufarbeitungsfähigen alten Bahnhofshallenfenster hat der Tischler zu einer schönen Vitrine umgebaut, in der einige der Fundstücke aus der Bauzeit genauso wie sorgfältig gesammelte Erinnerungen Platz finden. So hat uns dankenswerterweise Herr Lehmann, ein alter Klotzscher,  seine zahlreichen Eisenbahnerinnerungsstücke vermacht, die nach und nach einen würdigen Platz im Bahnhof bekommen sollen. Eine weitere besonders schöne Gabe überbrachte uns Herr Sillack von der gleichnamigen Klotzscher Galerie, der in der 90er Jahren wunderbare Pläne für einen Kulturbahnhof entwickelte: Eine historische Eisenbahnlaterne. 

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  • 22. Dezember 2016

    Wie schön, dass das Bio-Bistro, das wir nun in Anlehnung an alte Zeiten "Bahnhofswirtschaft" nennen, so regen Zuspruch erlebt: Obwohl noch kein Schild auf diesen gastlichen Ort verweist, sind mittags meist alle Tische voll besetzt. Wegen der guten Nachfrage wird nun auch am Samstag gekocht. Die Philosophie der Gastronomie: Gute Wirtshausküche aus 100% Bio-Zutaten zu fairen Preisen, Kaffee und Kuchen genauso wie frisch gezapftes Fassbier. Viele Umsteiger zum Flughafen oder den Regionalbussen sind dankbar, dass sie nicht mehr in der Kälte sondern in gastlicher Umgebung warten können, viele Spaziergänger kehren vor oder nach ihrem Ausflug in die Heide in der Bahnhofswirtschaft ein.

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  • 10. Dezember 2016

    Auch am anderen Ende des Gebäudeensembles ist Endspurt angesagt: In wenigen Tagen will hier ein Spielzeugladen eröffnen. Wir sind täglich aufs neue über die Kreativität begeistert, die hier in Sachen Ladenmöblierung, Sortiment und Bastelangebote Einzug halten wird. Und wie schön alles mit den rohen Ziegelwänden, freiliegenden Holzbalken und frisch verlegtem Parkett harmoniert! Es erwartet die Klotzscher und uns ein wirklich einladendes Unikat an Spielzeug- / Bastel- und Bekleidungsladen hier im "alten" Bahnhof - der Eingang befindet sich direkt am Fahrkartenautomaten, den Bushaltestellen und Gleiszugang.

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  • 8. Dezember 2016

    Großer Bahnhof für gutes Essen – endlich ist es soweit: Vorwerk Podemus eröffnet heute im alten Wartesaal des Bahnhofs Klotzsche seinen elften Biomarkt. Mit Live-Musik, Probierständen, Hofgrill, Glühweinausschank, Überraschungstüte und vielen lohnenden Angeboten begrüßten wir heute rund tausend Kunden im sanierten Jugenstil-Bahnhof. Auf rund 500 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet Vorwerk Podemus das volle Bio-Sortiment: Selbst hergestellte Fleisch- und Wurstspezialitäten, frische Backwaren, eine reich gefüllte Käsetheke, Obst, Gemüse, darunter eigene Kartoffeln, Naundorfer Eier und ein breites Sortiment an Trockenwaren und Getränken sowie Naturkosmetik. Mit einem Bistro, das ein geschmackvolles Imbiss-Angebot bereithält und in dem man sich ein kulti-viertes Feierabendbier aus Nerchau zapfen lassen kann, will Vorwerk Podemus an die Tradition der ehemaligen Bahnhofsgaststätte anknüpfen. Insgesamt arbeiten 12 Mitarbeiter/innen im neuen Biomarkt, darunter zwei Auszubildende. Der Biomarkt wird wochentags von 7 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr geöffnet sein.

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